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Gadgets

In den letzten Monaten habe ich mich den Leidenschaften eines kleinen Jungen hingegeben und hemmungslos technisches Gerät angeschafft.

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Genau genommen im crossmedialen Video. Die aktuelle Folge von Mario Sixtus’ Elektrischem Reporter beschäftigt sich mit den wirtschaftlichen Nöten der Nachrichtenbranche. Mit dabei: der “Journalismus-Professor” LLM.

Und ich hab mich schon gewundert, wieso Sascha Lobo heute morgen in meiner Twitter-Gefolgschaft auftauchte…

(Der Typ da oben auf dem Still bin natürlich nicht ich, das ist Christopher Allbritton, ein leserfinanzierter Reporter.)

Verspätetes Update (08.01.10): Und hier gibt es Teil 2.

  • Sowjetisches Geld 22997 Rubel und 59 Kopeken, darunter ein Sparbuch über 6180 Rubel und 59 Kopeke
  • Diverse Weine 1229 Flaschen, meist ausländische Weine der Jahrgänge 1897, 1900 und 1902
  • Sammlung pornographischer Fotos: 3904 Stück
  • Pornographische Filme: 11 Stück
  • Zigaretten, verschiedene ausländische, ägyptische und türkische: 11.075 Stück

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Die Selbstverhinderer

Ich muss mein harsches Urteil über den freitag relativieren. Dieser anonyme Insiderbericht aus der SPD-Wahlkampfzentrale ist zwar etwas zu lang, aber trotzdem ein wunderbares Lehrstück, und stellt genau die richtigen Fragen.

World News

Al Jazeera’s eclectic internationalism - a feast of vivid, pathbreaking coverage - is a rebuke to the dire predictions about the end of foreign news as we know it.

The Atlantic Monthly hat’s auch bemerkt. Für diejenigen ohne digitales Kabel gibt’s den Spaß via Zattoo.

Short Messages

oktober_400

  • SMS 1: in guangzhou Octoberfest… pig’s knuckle and good beer
  • SMS 2: I cringe with embarrassment and sympathy when I see the germans try to make people laugh…

Update

Worüber ich in den letzten Monaten nicht gebloggt habe:

  • Müdigkeit - my oldest friend
  • Hundewunsch - wird in vielen meiner improvisierten Lebensentwürfe sichtbar
  • Passive Gaming - Playstation 2: Prince of Persia Sands of Time, Grand Theft Auto San Andreas, Resident Evil 4
  • Berlin - drei Wochen Hochsommer voll Sonnenschein und Liebe
  • Gargnano, Lago di Garda - südlicher Münchner Vorort, dafür gar nicht so übel
  • der freitag - stellt und beantwortet konsequent die falschen Fragen
  • Sozialdemokratie - sollte langsam mal
  • Bundestagswahl - Erststimme SPD, Zweitstimme Piraten
  • Graphic Novels - immer noch nicht mein Fall
  • zeit.de-Relaunch - besticht dadurch, virtuos alle potentiellen Alleinstellungsmerkmale zu verstecken
  • nachrichten.de - das überflüssigste Produkt seit
  • Lektüren - Karl Schlögel über Moskau im Jahr 1937, Alan Fursts Spionageromane
  • Medienkrise - die Lösung heißt: deutlich bessere Produkte (Rechnung folgt)
  • Gesundheitspolitik - der ungewöhnlichste Kooperationsvorschlag
  • Joggen - dabei denke ich immer ans Bloggen, war also nicht so oft

Carnation

Pink, dusty, not a real one, made of plastic.

Tucked behind my bedroom mirror.

Behind Curtains

The book I’m currently reading is called “The Secret Life of Citizens”. It’s a very good book, but I have to admit that I haven’t quite understood its title, yet. In another book by the same author I found the following beautiful quote:

And sitting on the St. Germain des Prés I would sometimes think about South Chicago, and how it was really a much more romantic place than I’d thought, and how much the South Side was like the Left Bank, and how, most of all, it was such a secret city … and how everything that changes the world, or breaks our hearts, must always start out from a secret city.
Secrecy is such an immense and fascinating topic. Being raised in a Lutheran protestant family, though, I’ve never been too familiar with it. We are the people who, like the Dutch, live a life that ideally knows of no curtains.

Recently someone told me the story of a man who, during work hours, suffered from a heart attack. Instead of calling for an ambulance or a doctor he rushed out of the office and dragged himself all across the city, back to his far-away apartment. He may have seen his death coming. What was it that he didn’t want people to find out that was more important than saving his life?

Made me think that we should measure our lifes - at least partly - by the quality of our secrets.

Zen des richtigen Lebens

Es ist erstaunlich, wie selten es uns gelingt, unseren Verstand in den Dienst unseres alltäglichen Wohlbefindens zu stellen. Schon die Vorstellung, dass wir einen religiösen Umweg einschlagen (”Zen des …”) ist eigentlich absurd. Ich bin sicher, den meisten Menschen, die angestrengt spirituelle Texte lesen, meditieren oder ähnlichen Zeitvertreib verfolgen (meist ohne ihn länger durchzuhalten) geht es eigentlich nur um eins: Sie wollen ein bisschen glücklicher werden.

Wieviel banaler klingt es, wenn wir das Schulfach einmal so beim Namen nennen: Optimierung des Alltags. Aber banal heißt beileibe nicht: einfach. Die Dinge, die wir jeden Tag tun, offenbaren bei näherem Hinsehen ihre abgründige Tiefe. Nehmen wir nur mal unsere Schlafgewohnheiten. Kaum jemand ist damit zufrieden. Wir schlafen zu viel (am Wochenende), zu wenig (unter der Woche), im falschen Zeitraum (immer). Wir würden gerne am Nachmittag eine Siesta einlegen, aber dürfen es nicht. Wir würden gerne früher schlafen gehen, aber können uns vom Tag nicht trennen. Wir würden gerne morgens entspannt unser Tagwerk beginnen, stattdessen klammern wir uns an unser Kopfkissen und hetzen danach zur allerletzten Minute durch die Aufstehroutinen.

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