Brüsseler Spitzen

Maximal europäisches Erlebnis: mit englischen Freunden am Fuße des Berlaymont-Gebäudes der Europäischen Kommission im griechischen Lokal sitzen und den Grand Prix d’Eurovision (oder wie heißt das jetzt?) auf der Großbildleinwand ansehen. Mit den anwesenden Griechen jubeln, während sich der Favorit “My Number One” Stück für Stück an eine uneinholbare Spitzenposition hinaufmendelt. Sehr anrührend der Augenblick, wo auch die Türken dem Ex-Feind 12 Punkte zukommen lassen, in der ostmediterranen Schicksalsgemeinschaft Griechenland-Zypern-Türkei. Und später der Moment, wo Viktor Juschtschenko auf die Bühne kommt und sich von Helena Paparizou rechts-links-rechts das nach der Dioxin-Vergiftung von Chlor-Akne entstellte Gesicht küssen lässt.

2 Kommentare

  1. Ich als alte Klatschtante behaupte, dass es richtig “Eurovision Song Contest” heißt. Was aber an der überwältigenden Erinnerung wohl nichts ändern wird…

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