Boys Will Be Boys: Podcast-Technik

Okay. Heute habe ich wirklich eine Menge gelernt. Ich habe auf meinem kleinen altersschwachen Macbook Air eine Digital Audio Workstation (DAW) namens Ultraschall aufgesetzt, mit der man komfortabel auch komplexere Podcasts aufnehmen kann. Ich habe ein Zoom H6 in Betrieb genommen, einen hochwertigen Audiorecorder, der zugleich als Audio-Schnittstelle zwischen bis zu sechs Eingabekanälen und der DAW auf meinem Computer funktionieren kann.

Man kann so mit einer Reihe von preiswerten Headsets ganz komfortabel Gesprächsrunden aufnehmen, die wirklich professionell klingen – ohne dass man dafür ein Studio benötigt. Mit Ultraschall kann man dann noch – zur Not auch live – Musik und andere Einspieler dazwischen mischen.

Das alles habe ich heute ausprobiert, mir dabei manche Beulen geholt, aber um Mitternacht klang meine Stimme im Kopfhörer endlich nicht mehr verhallt und der Ton fand schließlich auch das korrekte Ziel auf dem Computer und klang in der Ausgabe so wie er sollte.

Mein Spiritual Leader bei all diesen (und voraussichtlich vielen weiteren) Lernschritten ist der großartige Ralf Stockmann, Innovationstreiber bei der Berliner Staatsbibliothek, einer der Köpfe hinter der Entwicklung von Ultraschall, und ganz allgemein ein ungeheuer schlauer und sympathischer Mensch – für mich eine wahrhafte Inkarnation des Prinzips Public Value.

Der nächste Schritt wird sein, zu lernen, wie man per Skype, oder besser: per Studio-Link, Gäste aus der Ferne hinzuschaltet. Und dann heißt es: üben. Denn die größte Herausforderung beim Podcasten ist natürlich nicht die Technik, sondern die Kunst der guten Gesprächsführung.

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