4 Kommentare

  1. Vielleicht liefert ja eine Vergrößerung des abgebildeten Bildschirms die Tageszeit.

    Ansonsten ist der Virus von 1918 nicht sehr außergewöhnlich gewesen. Er hat etwa 1 – 2% der Weltbevölkerung umgebracht, dank wesentlich intensivierter transkontinentaler Reisen, nicht zuletzt durch die Beteiligung der USA am Ersten Weltkrieg.

    Die Masern haben in den Amerikas nach Kolumbus fast die Hälfte der indigenen Bevölkerung umgebracht.

    Eine Vogelgrippe-Pandemie würde vermutlich, ähnlich wie 1918, 1 bis 2 Prozent der Bevölkerung umbringen. Also weltweit 60 Millionen. Schrecklich im Einzelfall, aber nicht wirklich entscheidend für den Lauf der Geschichte, genauso wenig wie 1918.

  2. Sorry, ich sehe gerade die Armbanduhr.

    Da würde ich auch eher Mitternacht als Mittag vermuten, so wie er aussieht.

  3. Naja, schon ne stattliche Zahl, oder? Vor allem, wenn man mal die vielen Reviere abzieht, die nicht betroffen waren. Und daran denkt, dass es vor allem jüngere Leute waren, die damals starben.

    Unbestechliche Statistik kann manchmal auch täuschen.

    Und was Masern und Schnupfen unter den “Indigenen” angerichtet haben, will ich ja nicht in Frage stellen.

    A propos Killer. Kürzlich habe ich dies hier bei George Monbiot gefunden: “In his book Late Victorian Holocausts, published in 2001, Mike Davis tells the story of the famines which killed between 12 and 29 million Indians. These people were, he demonstrates, murdered by British state policy.” Kleine Entscheidungen können manchmal böse Folgen haben…

  4. Da muss ich an Stalin denken: “Der Tod eines einzelnen Mannes ist eine Tragödie, aber der Tod von Millionen nur eine Statistik.”

    Bekommen wir jedoch die Tragödie eines einzelnen Lebens vor Augen gehalten, schlucken wir still. Nun kann der Mensch gewisse Größenordnungen nicht mehr verarbeiten. Aber was wäre wenn doch? Wie hoch wäre das Leid über “nur” 1-2 Prozent der Menschheit? Was bliebe noch bestehen?

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