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	<title>Comments on: Spielräume</title>
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	<description>[bracketing the big topics]</description>
	<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 04:48:41 +0000</pubDate>
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		<title>By: Was ist eigentlich Qualitäts-PR - und was nicht? &#171; Storyboard - das Kommunikationsblog</title>
		<link>http://www.scarlatti.de/?p=351&#038;cpage=1#comment-10572</link>
		<dc:creator>Was ist eigentlich Qualitäts-PR - und was nicht? &#171; Storyboard - das Kommunikationsblog</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2008 16:46:30 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;[...] Mai 2008 &#183; No Comments  Angeregt von Lorenz Lorenz-Meyer und dessen Link folgend dann Christiane Schulzki-Haddouti  und Howard Owens, mache ich mir [...]&lt;/p&gt;
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		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Mai 2008 &middot; No Comments  Angeregt von Lorenz Lorenz-Meyer und dessen Link folgend dann Christiane Schulzki-Haddouti  und Howard Owens, mache ich mir [...]</p>]]></content:encoded>
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		<title>By: Zehn Dinge, die PR-Leute tun können, um Public Relations neu zu erfinden &#171; Storyboard</title>
		<link>http://www.scarlatti.de/?p=351&#038;cpage=1#comment-10571</link>
		<dc:creator>Zehn Dinge, die PR-Leute tun können, um Public Relations neu zu erfinden &#171; Storyboard</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2008 16:40:38 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;[...] Gesetzmäßigkeiten und vor allem ohne journalistisches Ethos kann niemand gute PR machen. Wie Lorenz Lorenz-Meyer schreibt: &#8220;Letztlich glaube ich, dass viele Qualitätsdimensionen eines zeitgemäßen Journalismus [...]&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Gesetzmäßigkeiten und vor allem ohne journalistisches Ethos kann niemand gute PR machen. Wie Lorenz Lorenz-Meyer schreibt: &#8220;Letztlich glaube ich, dass viele Qualitätsdimensionen eines zeitgemäßen Journalismus [...]</p>]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>By: Kerstin Hoffmann</title>
		<link>http://www.scarlatti.de/?p=351&#038;cpage=1#comment-10563</link>
		<dc:creator>Kerstin Hoffmann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 May 2008 15:21:15 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;@Lorenz: Ja, den Thomas Pleil lese ich, und ich finde mich in vielem wieder. Die von dir genannten Qualitäten sind absolut Teil einer zeitgemäßen PR. Den entscheidenden Satz sagt aber imho Pleil: "Weil Beziehungen nur zwischen Menschen funktionieren und Vernetzung nur, wenn sich das möglichst viele zur Aufgabe machen." &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;PR funktioniert heute nicht mehr, wenn sie sich als PR versteht. Kein Mensch, schon gar kein Journalist will mit gelackten PR-Typen kommunizieren. Daher wird die Aufgabe eines PR-Beraters ebenso wie einer PR-Abteilung in Zukunft vor allem die sein, Unternehmen, Manager, Teams zu coachen, so dass sie selbst authentisch und direkt mit den Medien kommunizieren. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich schreib da noch mehr zu, in meinem Blog. Morgen.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Lorenz: Ja, den Thomas Pleil lese ich, und ich finde mich in vielem wieder. Die von dir genannten Qualitäten sind absolut Teil einer zeitgemäßen PR. Den entscheidenden Satz sagt aber imho Pleil: &#8220;Weil Beziehungen nur zwischen Menschen funktionieren und Vernetzung nur, wenn sich das möglichst viele zur Aufgabe machen.&#8221; </p>

<p>PR funktioniert heute nicht mehr, wenn sie sich als PR versteht. Kein Mensch, schon gar kein Journalist will mit gelackten PR-Typen kommunizieren. Daher wird die Aufgabe eines PR-Beraters ebenso wie einer PR-Abteilung in Zukunft vor allem die sein, Unternehmen, Manager, Teams zu coachen, so dass sie selbst authentisch und direkt mit den Medien kommunizieren. </p>

<p>Ich schreib da noch mehr zu, in meinem Blog. Morgen.</p>]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>By: Christiane</title>
		<link>http://www.scarlatti.de/?p=351&#038;cpage=1#comment-10561</link>
		<dc:creator>Christiane</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 May 2008 13:45:17 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Was das konkret für ein kleines Blog bedeutet? Ich denke, es müsste stärker die eigenen gedanklichen Prozesse zu bestimmten Themen abbilden ("Offenheit", "Transparenz", "Lernkultur"), um die Leser überhaupt faszinieren zu können. Und müsste dann natürlich auch in einen Dialog mit den Lesern eintreten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Theo Hülshoff hat mir kürzlich übrigens etwas zur Lernnatur des Menschen erzählt - sie basiert auf "Dialog", "Handeln / Arbeiten", "Spiel / Simulation" und "Feiern". Ich habe den Verdacht, dass das auch die wahren Erfolgsfaktoren für wissensbasierte Dinge sind.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was das konkret für ein kleines Blog bedeutet? Ich denke, es müsste stärker die eigenen gedanklichen Prozesse zu bestimmten Themen abbilden (&#8221;Offenheit&#8221;, &#8220;Transparenz&#8221;, &#8220;Lernkultur&#8221;), um die Leser überhaupt faszinieren zu können. Und müsste dann natürlich auch in einen Dialog mit den Lesern eintreten.</p>

<p>Theo Hülshoff hat mir kürzlich übrigens etwas zur Lernnatur des Menschen erzählt - sie basiert auf &#8220;Dialog&#8221;, &#8220;Handeln / Arbeiten&#8221;, &#8220;Spiel / Simulation&#8221; und &#8220;Feiern&#8221;. Ich habe den Verdacht, dass das auch die wahren Erfolgsfaktoren für wissensbasierte Dinge sind.</p>]]></content:encoded>
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		<title>By: Christiane</title>
		<link>http://www.scarlatti.de/?p=351&#038;cpage=1#comment-10560</link>
		<dc:creator>Christiane</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 May 2008 13:41:17 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Zum Thema "Community ist nicht steuerbar" - kam mir heute der Gedanke, dass der Begriff "Community-Management" genauso ein Rohrkrepierer ist wie der Begriff "Wissens-Management". Hinter beiden Begriffen steckt ein systemisches Konzept, das überhaupt nicht die realen Dynamismen abbildet, sondern reines Wunschdenken von oben reflektiert. Und ich wage zu behaupten, dass das auch der Grund dafür ist, dass es mit den Communities nicht so klappt in den großen Medien. Es würde nämlich dann klappen, wenn man anerkennen würde, dass diese Prozesse zyklisch verlaufen und dass das qualifizierte Feedback wie auch die Integration in die Arbeitsprozesse eine große Rolle spielt. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Beim Wissensmanagement wird das seit ein paar Jahren theoretisch bereits anerkannt (der Begriff hat dennoch überlebt), beim Community-Management sehe ich ein solches Erwachen (noch) nicht.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Thema &#8220;Community ist nicht steuerbar&#8221; - kam mir heute der Gedanke, dass der Begriff &#8220;Community-Management&#8221; genauso ein Rohrkrepierer ist wie der Begriff &#8220;Wissens-Management&#8221;. Hinter beiden Begriffen steckt ein systemisches Konzept, das überhaupt nicht die realen Dynamismen abbildet, sondern reines Wunschdenken von oben reflektiert. Und ich wage zu behaupten, dass das auch der Grund dafür ist, dass es mit den Communities nicht so klappt in den großen Medien. Es würde nämlich dann klappen, wenn man anerkennen würde, dass diese Prozesse zyklisch verlaufen und dass das qualifizierte Feedback wie auch die Integration in die Arbeitsprozesse eine große Rolle spielt. </p>

<p>Beim Wissensmanagement wird das seit ein paar Jahren theoretisch bereits anerkannt (der Begriff hat dennoch überlebt), beim Community-Management sehe ich ein solches Erwachen (noch) nicht.</p>]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>By: Lorenz Lorenz-Meyer</title>
		<link>http://www.scarlatti.de/?p=351&#038;cpage=1#comment-10558</link>
		<dc:creator>Lorenz Lorenz-Meyer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 May 2008 13:04:09 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;@Kerstin: Ich hatte dich ja bereits auf die &lt;a href="http://thomaspleil.wordpress.com"&gt;Spuren meines Kollegen Thomas Pleil&lt;/a&gt; gesetzt. Wenn du denen weiter folgst, wirst du mit Sicherheit einige weitere, gute Anregungen zum Thema finden. Letztlich glaube ich, dass viele Qualitätsdimensionen eines zeitgemäßen Journalismus Entsprechungen auch in der PR finden: Offenheit und Transparenz, Mut und Beweglichkeit, Crossmedialität, etc.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Kerstin: Ich hatte dich ja bereits auf die <a href="http://thomaspleil.wordpress.com">Spuren meines Kollegen Thomas Pleil</a> gesetzt. Wenn du denen weiter folgst, wirst du mit Sicherheit einige weitere, gute Anregungen zum Thema finden. Letztlich glaube ich, dass viele Qualitätsdimensionen eines zeitgemäßen Journalismus Entsprechungen auch in der PR finden: Offenheit und Transparenz, Mut und Beweglichkeit, Crossmedialität, etc.</p>]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>By: Lorenz Lorenz-Meyer</title>
		<link>http://www.scarlatti.de/?p=351&#038;cpage=1#comment-10557</link>
		<dc:creator>Lorenz Lorenz-Meyer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 May 2008 12:56:11 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;@Christiane: Ja, Linkkataloge gibt es genug. Es fehlt an gut begründeten Meinungen, und einer Diskussion darüber. Dafür sollte die Blogosphäre eigentlich gut sein. Von &lt;a href="http://www.dw-world.de"&gt;dw-world.de&lt;/a&gt; weiß ich, dass die Redaktion bei einem Interaktionskonzept Modell '96 (keine Foren, keine Diskussionen unter den Artikeln, sondern schlicht eine Einladung zum Leserbrief-Schreiben) großen Erfolg damit hat, ihren Lesern zu einem Artikel eine Frage mit auf den Weg zu geben, die sogenannte "Feedback-Frage".  Du machst ja ähnliche Erfahrungen auf &lt;a href="http://blog.kooptech.de"&gt;KoopTech&lt;/a&gt;. Wenn man genügend Leser hat (deutlich mehr als ich hier auf Scarlatti) und stellt eine gute Frage in den Raum, stößt das für gewöhnlich Diskussionen an.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die beiden oben geschilderten Fälle zeigen, dass das Frage-Stellen bei einer direkten, privaten Ansprache nicht so gut zu funktionieren scheint, selbst wenn eigentlich eine persönliche Ebene da ist, die den Gesprächsbeginn erleichtern könnte. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich lerne: Wenn ich eine Diskussion über den vermeintlich entpolitisierten Charakter der deutschen Blogosphäre anstoßen will, oder über den Einfluss des AGOF-Planungstools auf die Entwicklung des hiesigen Online-Journalismus, dann bleibt mir nichts anderes übrig, als hier genügend Aufmerksamkeit zu generieren, um eine kritische Masse an Diskussion interessierter Leser zu generieren. Vielleicht erreiche ich damit irgendwann auch die, mit denen ich eigentlich über die Themen reden wollte. Aber zwingen kann ich sie nicht. Community ist nicht steuerbar.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Christiane: Ja, Linkkataloge gibt es genug. Es fehlt an gut begründeten Meinungen, und einer Diskussion darüber. Dafür sollte die Blogosphäre eigentlich gut sein. Von <a href="http://www.dw-world.de">dw-world.de</a> weiß ich, dass die Redaktion bei einem Interaktionskonzept Modell &#8216;96 (keine Foren, keine Diskussionen unter den Artikeln, sondern schlicht eine Einladung zum Leserbrief-Schreiben) großen Erfolg damit hat, ihren Lesern zu einem Artikel eine Frage mit auf den Weg zu geben, die sogenannte &#8220;Feedback-Frage&#8221;.  Du machst ja ähnliche Erfahrungen auf <a href="http://blog.kooptech.de">KoopTech</a>. Wenn man genügend Leser hat (deutlich mehr als ich hier auf Scarlatti) und stellt eine gute Frage in den Raum, stößt das für gewöhnlich Diskussionen an.</p>

<p>Die beiden oben geschilderten Fälle zeigen, dass das Frage-Stellen bei einer direkten, privaten Ansprache nicht so gut zu funktionieren scheint, selbst wenn eigentlich eine persönliche Ebene da ist, die den Gesprächsbeginn erleichtern könnte. </p>

<p>Ich lerne: Wenn ich eine Diskussion über den vermeintlich entpolitisierten Charakter der deutschen Blogosphäre anstoßen will, oder über den Einfluss des AGOF-Planungstools auf die Entwicklung des hiesigen Online-Journalismus, dann bleibt mir nichts anderes übrig, als hier genügend Aufmerksamkeit zu generieren, um eine kritische Masse an Diskussion interessierter Leser zu generieren. Vielleicht erreiche ich damit irgendwann auch die, mit denen ich eigentlich über die Themen reden wollte. Aber zwingen kann ich sie nicht. Community ist nicht steuerbar.</p>]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>By: Kerstin Hoffmann</title>
		<link>http://www.scarlatti.de/?p=351&#038;cpage=1#comment-10555</link>
		<dc:creator>Kerstin Hoffmann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 May 2008 10:37:18 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Die Diskussion hat bei mir in einem anderen Bereich einiges losgetreten. Ich mache mir schon seit einiger Zeit Gedanken darum, wie man Qualitäts-PR beschreiben kann und wie sich deren Anforderungen mit den Anforderungen an den Qualitätsjournalismus vertragen, ergänzen - oder vielleicht auch widersprechen? Hier habe ich mal erste Ideen dazu aufgeschrieben: http://storyboard.blogger.de/stories/1128308/&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Diskussion hat bei mir in einem anderen Bereich einiges losgetreten. Ich mache mir schon seit einiger Zeit Gedanken darum, wie man Qualitäts-PR beschreiben kann und wie sich deren Anforderungen mit den Anforderungen an den Qualitätsjournalismus vertragen, ergänzen - oder vielleicht auch widersprechen? Hier habe ich mal erste Ideen dazu aufgeschrieben: <a href="http://storyboard.blogger.de/stories/1128308/" rel="nofollow"></a><a href='http://storyboard.blogger.de/stories/1128308/'>http://storyboard.blogger.de/stories/1128308/</a></p>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Christiane</title>
		<link>http://www.scarlatti.de/?p=351&#038;cpage=1#comment-10553</link>
		<dc:creator>Christiane</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 May 2008 10:01:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.scarlatti.de/?p=351#comment-10553</guid>
		<description>&lt;p&gt;Danke für die Blumen - und die sehr schön formulierte Entschuldigung. Jetzt scheint es so, als wäre ich nie um einen Kommentar verlegen. Stimmt nicht. Die ersten Monate zu bloggen (war ja dein Vorschlag, Lorenz!) fiel mehr sehr schwer. Und vorher hatte ich auch nie Blogeinträge kommentiert (denn ich war es ja gewohnt, kommentiert zu werden!). Also kannte ich diese Art des Schreibens nicht. Das lag nicht daran, dass mir die Technik schwer gefallen wäre oder das Schreiben, sondern daran, eine passende Haltung zu entwickeln. Ich komme ja aus der Nachrichtenwelt - da denkt man sich so einiges, berichtet dann aber möglichst neutral mit möglichst vielen stimmigen Fakten und Kommentaren. Die eigene Meinung drückt sich indirekt eher durch die Intensität und Breite der Recherche sowie dem Verlauf des roten Fadens im Bericht aus. Das macht erstmal richtig Arbeit, ja. Aber wenn man im Thema ist, ist es relativ leicht. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Beim Bloggen beschäftigte ich mich nun mit Themen, die mich etwa seit 1996 begleiten, aber mit denen ich mich vorher eher am Rande explizit auseinandergesetzt hatte. Schwierig fand ich es, nicht zu viel von dem zu schreiben, was ich tatsächlich mache (das soll ja in die Studie rein), aber dennoch so eine Art Meta-Diskurs zu finden, so etwas, was während der Arbeit immer wieder hier und dort auffällt. Der Anlass zu schreiben bestand vor allem daran, meinen Gedanken, die während der aktiven Auseinandersetzung mit einem Thema aufsprangen, etwas Raum und Luft zu geben. Und ich habe auch gemerkt, dass wenn keine intensive Auseinandersetzung stattfindet, auch nichts in Fluss kommt. Gleichwohl habe ich bei Themen, in denen ich mich erst richtig einarbeiten muss, Hemmungen etwas zu schreiben. Über das Thema Redaktion, Journalismus usw. ging das einfach, das Thema Wissensmanagement hingegen fand ich schon deutlich kniffliger. Und da ist dann schon die Angst da, zu sehr Banales zu schreiben. Dann lässt man es lieber und wartet noch ab. Das ist vielleicht auch das Dilemma aller Wissenschaftsblogs - man möchte erst schreiben, wenn man meint, etwas wirklich verstanden zu haben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich habe relativ schnell gemerkt, dass es hinsichtlich der Resonanz gar nichts bringt, irgendwie Fakten wiederzugeben, die woanders schon standen. Also nicht-exklusive Kurzzusammenfassungen zu machen, zu berichten. Für Referenzen verwende ich als Notizbuch den del.icio.us-Account. Ich erwarte auch, dass immer mehr Blogger das ähnlich machen. Dafür muss man die Beiträge doch so formulieren, dass sie Diskussionen auslösen können. Sonst ist das ganze diskursive Potenzial des Bloggens verschenkt.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die Blumen - und die sehr schön formulierte Entschuldigung. Jetzt scheint es so, als wäre ich nie um einen Kommentar verlegen. Stimmt nicht. Die ersten Monate zu bloggen (war ja dein Vorschlag, Lorenz!) fiel mehr sehr schwer. Und vorher hatte ich auch nie Blogeinträge kommentiert (denn ich war es ja gewohnt, kommentiert zu werden!). Also kannte ich diese Art des Schreibens nicht. Das lag nicht daran, dass mir die Technik schwer gefallen wäre oder das Schreiben, sondern daran, eine passende Haltung zu entwickeln. Ich komme ja aus der Nachrichtenwelt - da denkt man sich so einiges, berichtet dann aber möglichst neutral mit möglichst vielen stimmigen Fakten und Kommentaren. Die eigene Meinung drückt sich indirekt eher durch die Intensität und Breite der Recherche sowie dem Verlauf des roten Fadens im Bericht aus. Das macht erstmal richtig Arbeit, ja. Aber wenn man im Thema ist, ist es relativ leicht. </p>

<p>Beim Bloggen beschäftigte ich mich nun mit Themen, die mich etwa seit 1996 begleiten, aber mit denen ich mich vorher eher am Rande explizit auseinandergesetzt hatte. Schwierig fand ich es, nicht zu viel von dem zu schreiben, was ich tatsächlich mache (das soll ja in die Studie rein), aber dennoch so eine Art Meta-Diskurs zu finden, so etwas, was während der Arbeit immer wieder hier und dort auffällt. Der Anlass zu schreiben bestand vor allem daran, meinen Gedanken, die während der aktiven Auseinandersetzung mit einem Thema aufsprangen, etwas Raum und Luft zu geben. Und ich habe auch gemerkt, dass wenn keine intensive Auseinandersetzung stattfindet, auch nichts in Fluss kommt. Gleichwohl habe ich bei Themen, in denen ich mich erst richtig einarbeiten muss, Hemmungen etwas zu schreiben. Über das Thema Redaktion, Journalismus usw. ging das einfach, das Thema Wissensmanagement hingegen fand ich schon deutlich kniffliger. Und da ist dann schon die Angst da, zu sehr Banales zu schreiben. Dann lässt man es lieber und wartet noch ab. Das ist vielleicht auch das Dilemma aller Wissenschaftsblogs - man möchte erst schreiben, wenn man meint, etwas wirklich verstanden zu haben.</p>

<p>Ich habe relativ schnell gemerkt, dass es hinsichtlich der Resonanz gar nichts bringt, irgendwie Fakten wiederzugeben, die woanders schon standen. Also nicht-exklusive Kurzzusammenfassungen zu machen, zu berichten. Für Referenzen verwende ich als Notizbuch den del.icio.us-Account. Ich erwarte auch, dass immer mehr Blogger das ähnlich machen. Dafür muss man die Beiträge doch so formulieren, dass sie Diskussionen auslösen können. Sonst ist das ganze diskursive Potenzial des Bloggens verschenkt.</p>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Danyo</title>
		<link>http://www.scarlatti.de/?p=351&#038;cpage=1#comment-10551</link>
		<dc:creator>Danyo</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 May 2008 08:19:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.scarlatti.de/?p=351#comment-10551</guid>
		<description>&lt;p&gt;Oh, der kleine Hinweis auf meinen Artikel sollte kein Fishing for compliments sein. Die Ähnlichkeiten der laufenden Diskussionen sprang mir nur förmlich ins Auge.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dass eine eigene Meinung (Denk-)Arbeit voraussetzt ist vielen wohl wirklich zu viel Aufwand - gerade wenn es darum geht diese auch mal "zu Papier zu bringen" oder zu diskutieren (ich nehme mich da nicht aus der Verantwortung, könnte ich doch auch öfters mal den Mund aufmachen). Allerdings finde ich es gerade im Web sehr Schade, dass sich viele nicht trauen, da sie hier noch halbwegs von ihrer Anonymität profitieren können. Obwohl, wie ich finde, fundierte Meinungen sich nicht verstecken brauchen...&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh, der kleine Hinweis auf meinen Artikel sollte kein Fishing for compliments sein. Die Ähnlichkeiten der laufenden Diskussionen sprang mir nur förmlich ins Auge.</p>

<p>Dass eine eigene Meinung (Denk-)Arbeit voraussetzt ist vielen wohl wirklich zu viel Aufwand - gerade wenn es darum geht diese auch mal &#8220;zu Papier zu bringen&#8221; oder zu diskutieren (ich nehme mich da nicht aus der Verantwortung, könnte ich doch auch öfters mal den Mund aufmachen). Allerdings finde ich es gerade im Web sehr Schade, dass sich viele nicht trauen, da sie hier noch halbwegs von ihrer Anonymität profitieren können. Obwohl, wie ich finde, fundierte Meinungen sich nicht verstecken brauchen&#8230;</p>]]></content:encoded>
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